EU-Konsultation zur Internationalen Datensouveränität
EU-Kommission startet Konsultation zur Wahrung der europäischen Datensouveränität
Die Europäische Kommission hat eine gezielte Konsultation zur Wahrung der Datensouveränität der Europäischen Union gestartet. Unternehmen, Verbände, Forschungseinrichtungen sowie weitere Akteure der Datenwirtschaft können ihre Erfahrungen und Einschätzungen bis zum 8. September 2026 einbringen.
Ziel der Konsultation ist es, Herausforderungen für den grenzüberschreitenden Datenverkehr und die Datensouveränität europäischer Organisationen im internationalen Umfeld besser zu verstehen. Im Fokus stehen unter anderem:
- + ungerechtfertigte Anforderungen zur Datenlokalisierung,
- + diskriminierende Regelungen beim Zugang oder der Nutzung von Daten,
- + Hindernisse für Datenübermittlungen in die EU sowie
- + Risiken durch den Zugang von Drittstaaten zu sensiblen Daten.
Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, die Position der EU im internationalen Datenverkehr zu stärken und faire, sichere sowie vertrauenswürdige Rahmenbedingungen für den Austausch von Daten zu schaffen. Die Konsultation steht im Zusammenhang mit der europäischen Datenunion-Strategie sowie dem europäischen Paket zur Technologiesouveränität.
Daten spielen eine zentrale Rolle für die Wettbewerbsfähigkeit Europas und die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz. Gleichzeitig sieht die EU Handlungsbedarf, um Datenabflüsse, ungerechtfertigte Beschränkungen und Abhängigkeiten von Drittländern besser zu adressieren.
Unternehmen und Organisationen, die von internationalen Datenflüssen betroffen sind, können sich bis zum 8. September 2026 an der Konsultation beteiligen: